Chiles Tennisspieler jubeln, die USA ist enttäuscht. Denn nach dem 2:1-Erfolg des WM-Siegers von 2003 und 2004 gegen den viermaligen Champion besitzen die Südamerikaner weiterhin alle Chancen, zum dritten Mal ins Finale einzuziehen, während die Amerikaner nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel definitiv keine Chance mehr haben auf eine neuerliche Endspiel-Teilnahme. Die letzte datiert aus dem Jahr 1993...
Nicht gerade von Erfolg gekrönt war der erste Auftritt von Andy Roddick nach einer Düsseldorf-Pause von fast genau vier Jahren. Denn im ersten Einzel gegen Nicolas Massu - in der Auftaktbegegnung hatte die Nr. 5 der Weltrangliste noch wegen einer Verspannung im Nackenbereich pausieren müssen - knickte der 23jährige Roddick bei einem 2:3-Rückstand während eines Ballwechsels mit dem linken Knöchel um und musste dann, nach einer kurzen Behandlungspause, beim 2:4-Rückstand aufgeben.
Im zweiten Einzel setzten die Amerikaner alles auf die Karte Robby Ginepri, der gegen Chiles "dritten Mann" Paul Capdeville, der für den an einer leichten Oberschenkelverletzung pausierenden Fernando Gonzalez ins Team gerückt war, den Ausgleichspunkt holen sollte. Doch Capdeville, lediglich die Nr. 124 der Weltrangliste, schaffte gegen die Nr. 17 einen sicheren 6:4, 6:4-Erfolg und holte damit den schon entscheidenden zweiten Punkte.
In der zweiten Partie dieser "blauen Gruppe" führt Spanien nach dem 6:2, 6:2-Erfolg von David Ferrer über Ivan Ljubicic weiterhin mit 1:0 gegen Kroatien. Derzeit stehen sich Feliciano Lopez und Mario Ancic gegenüber.Düsseldorf (pps)